Wiederbelebung im Tourismus erschwert durch Mord

15.11 - 13:49 Uhr

Es ist kein Geheimnis, dass der Tourismus in Twann in den letzten fünf Jahren nachlässt. Um es noch schlimmer zu machen, lässt der neueste Mord in Twann Sorge in den Leuten, die dieses Gebiet besuchen würden, aufkommen. Nach Lage der Dinge ist die Sicherheit in der Gemeinde in Frage gestellt.
“Es ist einfach erschreckend,” sagte Herr Schönler aus Bern, “über den Mord in Twann kennenzulernen. Ich habe schon eine Villa neben dem Bielersee gemietet, weil ich mit meiner schönen Frau und zwei Kindern im nächsten Monat da meinen Urlaub verbringen wollte. Leider müssen wir unseren Plan wegen des Risikos aufgeben. Wir würden jetzt Neuchâtel besichtigen. Es ist ein bisschen weiter, aber also sicherer. Ich habe gehört, dass der See da sogar besser ist.”
Die Familie Schönler ist nur eine von vielen, die gegenüber Twann andere Ferienorte vorziehen. Es bereitet ein Problem nicht nur für Twann, sondern auch für die Gemeinden in der Nachbarschaft, wie Lamboing und Ligerz. Einmal war das Gebiet für die hochqualitativen Sehenswürdigkeiten und Erholungsorten berühmt. Kaufmänner genossen die Erfahrung, auf die Jagd im Wald dieser ruhigen Landschaft mit Geschäftspartnern zu gehen. Eine alternative war, die nahe Gemeinde, Lamboing, zu besuchen, wo es machmal Bachkonzerte in den Herrenhäuser gab. Junge Liebespaaren aus den Städten bekamen Freude in Wandern durch die Hügel und Wälder, wo sie auch guten Ort für Picknick finden Kann. Professoren und Studenten der Kulturgeschichte hielten Twann auch für ein populäres Ziel wegen der prähistorischen Orte, und sogar kamen Wissenschaftler aus den USA.

Luca Messerli besitzt das Hotel Bären neben Twann. Er gab zu, dass Twann weniger Touristen als in früheren Jahren anziehe, und dass das Hotel jetzt kaum halb voll sei. Ein Grund sei der Mangel an neue Sehenswürdigkeiten. “Tu sais, les gens sind von der alten Twann einfach gelangweilt,” sagte er, “jetzt ist nicht ähnlich vor zehn Jahren, wann mann eine Woche lang am See malte und entspannte.” Als unser Journalist die Frage stellte, ob der Mord in Twann die Situation schlechter gemacht hat, war seine Antwort positiv. “C’est dommage,” wiederholte er auf Deutsch, “es ist schade.”
Die Dorfbewohner waren bestimmt neugierig darauf, was die lokale Polizei darüber sagte. Alphons Clenin, ein Twann Einheimischer und ein Polizist, wurde in einer Kneipe befragt. Ihm war bewusst, dass der Vorfall die Tourismusbranche in Twann beeinflussen konnte. Trotzdem widersprach er die Behauptung, dass Twann ein gefährlicher Platz sei. “Das hat keinen Sinn, mein Freund. Seit Jahren habe ich hier gewohnt, und für keinen Moment habe ich mich gefühlt, dass unsere Gemeinde gefährlich war. Meine Kollegen und ich tun alles in unseren Kräften, die Sicherheit sicherzustellen. Es tut mir leid, dass die Leute aufhören, Twann zu besuchen. Herzlich hoffe ich, dass sie ein Glas Wein von Twann versuchen könnten.”  Er versprach auch, dass Twann noch einmal toll mit Mühe von jedem werde. Unser Journalist hat auch über die aktuelle Auskunft von den Mord gefragt. Außer dem Fakt, dass die Polizei in Bern auch an der Erforschung teilnahm, lehnte er ab, den Fall weiter zu kommentieren.


Kommentare

  1. Luca Messerli!? Ist er ein Verwandte von Lukas Messerli? Lukas ist ein Saenger, der in der Berne Operhaus Don Giovanni spielt. :)

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  2. Ich sehe Messerli noch einmal! Ich wird vielleicht in der Zukunft nach Twann gehen.

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  3. Es ist schlecht für einen Dorf einen Mord zu haben. In meine Heimat Stadt, hatten wir ein Mord und die Polizei hat gefunden, dass die Mörder die Mafia waren.

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